3. Studierenden Kongress Komparatistik.
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Programm

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3. Studierendenkongress der Komparatistik
„Spannungsfelder: Literatur und Gewalt“

Freitag, 27. April 2012

17:00 – 20:00

Eröffnung im Münchner Lyrik Kabinett

 Amalienstraße 83a


Samstag, 28. April 2012

LMU Hauptgebäude (HGB) Geschwister-Scholl-Platz 1

Räume: 1 = M 109, 2 = M 110 und 3 = M 114

10:00 – 11:30

1. Prügeln durch die Zeit (Moderation: Michael Rieser)

Elisa Leroy: „Upon these eyes of thine I’ll set my foot“ – Gewalt auf der Bühne 1600/1998

Adrian Renner: Letales Leben. Walter Benjamin und die Gewalt der Geschichte

Martin Becker: Emotionale Wirkungspotenziale von Gewalt – Rezeptionslenkung in Die Orestie und Les Bienveillantes

2. Skandal! (Moderation: Alexander Zimbulov)

Regina Roßbach: Gewaltdarstellung als Skandalon. J. G. Ballards Crash und Bret Easton Ellis’ American Psycho

Nerea Vöing: „THIS IS NOT AN EXIT“: Die Spirale der Destruktion in ausgewählten Romanen der ‚Pop-Literatur’

Annika Kemmeter: Die Huldigung extremer Gewaltdarstellung im postmodernen Roman

3. Fiktionalisierungen (Moderation: Sabine Friedrich)

Nadine Feßler: Gewalt der Fiktion – Ian McEwans Atonement und Aravind Adigas The White Tiger

Tabea Koepp: Literatur als Möglichkeitsraum – Narrative Perspektiven auf Krieg und Gewalt am Beispiel von Juli Zehs Adler und Engel

Sarah Schmidt: Narratives of Violence/Violent Narratives: Gewalt, Genre und Narrativität in Cormac McCarthys ‚Anti-Western’ Blood Meridian


11:45 – 13:15

1. Klingen des Mythos (Moderation: Annalisa Fischer)

Charlotte Klink: Schrift und Markierung bei Twombly, Kiefer und Sierra

Swetlana Boos: „...das Theater eingerissen und meine Partitur verbrannt“ – Gesamtkunstwerk und Gewalt am Beispiel von Richard Wagner und Lars von Trier

Sonsoles Aramburu & Maria John: Die Gewalt der Musik in der Literatur – am Beispiel zweier Legenden von Kleist und Béquer

2. Wahre Fiktion? (Moderation: Frank Weiher)

Andreas Straßer: „Mein erster Toter“ – Gewalt in den und durch die autobiographischen Aufzeichnungen des ehemaligen Kommandanten von Auschwitz Rudolf Höß

Sophie Lembcke: Lebensgeschichten als Re-Enactment literarischer Vorbilder. Sophie Calle & Paul Auster: Double Game

Daniel Bonanati: Das kann doch nicht wahr sein – Anthropologische und ethische Perspektivierungen bei Truman Capote und Ferdinand von Schirach

3. Gewalt am Text (Moderation: Florian Baranyi)

Daniel Kazmaier: Akte(n) der Gewalt. Texttheoretische Überlegungen zu Pascals Pensées

Nadine Oelert: Gewalt an Literatur – am Beispiel der Kanonisierung und Zensur des Neuen Testamentes

Daniel Warwel: Gewalt am Schreiben, Gewalt am Text: die Leere bei Georges Perec und Jonathan Safran Foer


13:15 – 14:30 Mittagspause


14:30 – 16:00

1. Gewaltgesellschaft (Moderation: Regina Karl)

Simon Godart: Gewalt und Literatur im Denken Hannah Arendts – eine Ursprungsbestimmung

Judith Schönhoff: Parzival und der Rote Ritter. Ritterlicher Zweikampf und Schuld in den Gralsromanen von Wolfram von Eschenbach und Chrétien de Troyes

2. Die Macht des Filmischen (Moderation: Alexander Schlicker)

Sonja Lenz: Die Macht der (Selbst-) Zerstörung – Anarchie und Gewalt als Gesellschaftskritik: Welcome to Fight Club

Sebastian Seidler: „Das unzerschnittene Bild“ – Über den Zusammenhang von Gewalt, Distanz und Dauer am Beispiel von Michael Hanekes Funny Games und Gaspar Noés Irreversible

3. Fragen der Ethik (Moderation: Johannes Kleinbeck)

Christina Färber: Zur Täterethik in Inglourious Basterds

Oliver Precht: Sensationismus: Warum gerade Gewalt?

Daniel Schierke: Mit dem Hammer schreiben. Nietzsche liest Nietzsche


16:15 – 17:45

1. Macht und Deutung (Moderation: Elias Kreuzmaier)

Vera Kaulbarsch: Die Gewalt des Lesens. Ein Versuch jenseits des Subjektiven

Tobias Unterhuber: Die Gewalt der Interpretation – Textinterpretation als hegemonialer Akt

2. Subjekt und Staat (Moderation: Thomas Erthel)

Florian Baranyi: Zeichen der Gewalt, Gewalt der Zeichen: Regiszid in Andreas Gryphius’ Leo Armenius und Carolus Stuardus

Johanna Vollmeyer: Der Andere in mir. Das Täter – Opfer Verhältnis als Ausdruck der Erinnerungsmacht bei Reinhard Jirgl und Juan Benet

Manuel Ghilarducci: ‚Symbolische Gewalt’ in der deutschen und russischen Literatur nach dem Zusammenbruch der DDR und der UdSSR

3. Darstellungen der Shoah (Moderation: Markus Lenz)

Judith Goetz: „Die vollendete Sinnlosigkeit“ – Debatten über Sinnproduktion und Sinnlosigkeit in der (literarischen) Darstellung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen

Mara Maticevic: Fiktionalisierung des Holocaust

Simone Stirner: Hebräische Wunden: Gewalt der Sprache in der Lyrik von Paul Celan und Anton Shammas


18:00 – 19:30

1. Opfer der Literatur (Moderation: Reinhard Babel)

Frauke Janzen: „In ihren Gedanken war kein Wort geblieben“: Gewalt als das Nicht-Sagbare in Reinhard Jirgls Die Unvollendeten (2003) und Theodor Buhls Winnetou August (2010)

Katharina Schultejans: Sakralisierung der Liebe: Das Zusammenspiel von Minne und Gewalt in Konrad von Würzburgs Herzmäre

Jordi Balada: Die Logik der Gewalt in Bolaños 2666

2. Empfindsame Bestien (Moderation: Stefanie Fleckenstein)

Sebastian Schönbeck: Kläffer – Klüfte – Karnivoren. Tiere auf dem Schlachtfeld von Kleists Penthesilea

Elena Stingl: Permanent Bestien. Zolas Charaktere und die Richtungen ihres Schicksals.

Manuel Mühlbacher: Gewalt als Grenzüberschreitung. Der Marquis de Sade und die empfindsame Literatur


ab 21:00 Konferenzfest im Rationaltheater


Sonntag, 29. April 2012

LMU Hauptgebäude (HGB) Geschwister-Scholl-Platz 1

Räume: 1 = M 109, 2 = M 110 und 3 = M 114

10:00 – 11:10

1. Pathologische Emotionen (Moderation: Manuel Mühlbacher)

Nicolas Freund: Melancholie und Gewalt in Goethes Werther

Anna Holz: Liebe, die über Leichen geht: E.T.A. Hoffmanns Entwurf einer Ethik sich verabsolutierender Fürsorge im Fräulein von Scuderi (1819)

2. Herr-schaft und Geschlecht (Moderation: Fabienne Imlinger)

Ursula Ebel: Gewalt als mehrdimensionales Phänomen in ausgewählten Werken von Marlen Haushofer und Margit Schreiner ­– eine Analyse im Kontext neo-liberaler Gouvernementalität

Laura Fuchs-Eisner: Die Repräsentation von Gewalt in Yvonne Veras Stone Virgins. „L'éclatement du beau qui nous déborde“ als soziopolitische Botschaft

3. Schlachten (Moderation: Rebekka Schnell)

Sonja Völker: „Eo modo inter se duo imperatores, summi viri, certabant.“ – Schlachtenberichte in Sallusts Bellum Iugurthinum

Katharine Apostle: Die Gewalt der Schriftlichkeit. Übersetzen als exophone Taktik in Yoko Tawadas Arufabetto no kizuguchi (Die Wunde des Alphabet)


11:30 – 13:00

1. Identitäten (Moderation: Alexander Zimbulov)

Kathrin Klöckl: Geschundene Körper – Gewalt und Ironie in Körperkonstruktionen bei Elfriede Jelinek und Maria Lassnig. Ein intermedialer Vergleich

Susanne Bach: „Einschlagen wie eine Faust“ – Gewalt im literarischen Werk von Clemens Meyer

Naomi Fukuzawa: Die Schmerzhaftigkeit des Sprachverstoßes. Peter Weiss’ Laokoon-Rede und Georges-Arthur Goldschmidts Schreiben in zwei Sprachen


2. Gewalt-Herrschaft und Macht (Moderation: Daniel Graziadei)

Aljoscha Beck: Anerkennung und Gewalt in der Dialektik der Aufklärung

Robert Willrich: Konstituenten der Macht. Überwachungs- und Strafmechanismen in Corpus Delicti und 1984

Reinhard Babel: Gewalt und Narration im Werk Roberto Bolaños


3. Schuld – Strafe – Revolte (Moderation: Michael Rieser)

Christopher Rudoll: Wann Gewalt ‚Schuld’ erzeugt. Rezeptionsästhetische und narratologische Konsequenzen einer diskursanalytischen Überlegung

Alexander Gaude: Überwachen und Strafen. Gewaltdiskurse in Wilhelm Buschs Bildergeschichten


 


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